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<title>Komposition (Grammatik)</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Komposition (Grammatik)</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Die <b>Komposition</b> (zu lateinisch <i>compositio</i> ‚Zusammensetzung‘) oder <b>Wortzusammensetzung</b> ist in der <a href="Grammatik" title="Grammatik">Grammatik</a> ein Verfahren zur Bildung eines neuen <a href="Wort" title="Wort">Wortes</a> durch die Verbindung bereits vorhandener Wörter, oder eigentlich <a href="Wortstamm" title="Wortstamm">Wortstämme</a>. Das <b>zusammengesetzte Wort</b> als Ergebnis dieses Verfahrens wird meist <b>Kompositum</b> genannt (<a href="Plural" title="Plural">Plural</a>: <i>Komposita</i>), sonst auch <b>Doppelwort</b> oder ebenfalls <b>(Wort-)Zusammensetzung</b>.
</p><p>Ein Kompositum, das als Ganzes ein <a href="Nomen" title="Nomen">Nomen</a> (im Sinne von <a href="Substantiv" title="Substantiv">Substantiv</a>) ergibt, wird <i>zusammengesetztes Nomen</i> oder <i><a href="Nominalkompositum" title="Nominalkompositum">Nominalkompositum</a></i> genannt, in der Schulgrammatik <i>zusammengesetztes Hauptwort.</i> Dies ist im Deutschen der häufigste Typ; allerdings ist das Verfahren der Komposition als solches nicht auf eine bestimmte Wortart eingeschränkt.
</p><p>Die Komposition ist neben der <a href="Derivation_(Linguistik)" title="Derivation (Linguistik)">Derivation</a> (Ableitung) die wichtigste Art der <a href="Wortbildung" title="Wortbildung">Wortbildung</a>. Sie ist neben der <a href="Entlehnung" title="Entlehnung">Entlehnung</a> – die allerdings nicht als Wortbildungsart gilt – das wichtigste Mittel, um bei Bedarf den bestehenden <a href="Wortschatz" title="Wortschatz">Wortschatz</a> zu erweitern. Die Bildung von Komposita führt zu Informationsverdichtung, da eine Bedeutung, die sonst eine <a href="Syntax" title="Syntax">syntaktische</a> Konstruktion (<a href="Syntagma" title="Syntagma">Syntagma</a>) aus mehreren Wörtern erfordern würde, in einem einzigen Wort ausgedrückt werden kann. Die genaue Interpretation eines Kompositums aus seinen Bestandteilen hat prinzipiell großen Spielraum, so dass Komposita oft mehrdeutig sind. Häufig erwerben sie dann im Sprachgebrauch auch verengte Spezialbedeutungen oder die Bedeutung verschiebt sich insgesamt auf einen anderen Bereich, z. B. bei dem Wort „Kindergarten“ (dies sind Fälle der <a href="Lexikalisierung" title="Lexikalisierung">Lexikalisierung</a>).
</p><p>Verschiedene Sprachen unterscheiden sich darin, wie die Struktur von Komposita aussieht und in welchem Ausmaß sie Komposition überhaupt benutzen. Deutsch und <a href="Sanskrit" title="Sanskrit">Sanskrit</a> sind Beispiele für sehr kompositionsfreudige Sprachen. Alternativen zur Komposition mit gleichwertiger Bedeutung können feste syntaktische Verbindungen sein (wie oft im Französischen, etwa <i>pomme de terre</i> „Erdapfel“ = Kartoffel) oder Adjektivkonstruktionen (typisch für die slawischen Sprachen).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Begriff">Begriff</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Die_Begriffe_„Grundwort“_und_„Bestimmungswort“"><span id="Die_Begriffe_.E2.80.9EGrundwort.E2.80.9C_und_.E2.80.9EBestimmungswort.E2.80.9C"></span>Die Begriffe „Grundwort“ und „Bestimmungswort“</h3></div>
<p>In einfachen Darstellungen wird für eine Komposition verlangt, dass die miteinander verbundenen Elemente <a href="Wort" title="Wort">Wörter</a> sein sollen, also sonst selbständig vorkommen können.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Beispiele:
</p>
<ul><li><i>der Fußball</i> (Substantiv) + <i>das Stadion</i> (Substantiv) <i>→ das Fußballstadion</i> (Substantiv).</li>
<li><i>die Abfahrt</i> (Substantiv) + <i>die Zeit</i> (Substantiv) <i>→ die Abfahrtszeit</i> (Substantiv).</li>
<li><i>fahr(-en)</i> (Verb) <i>+ der Gast</i> (Substantiv) <i>→ der Fahrgast</i> (Substantiv).</li></ul>
<p>Das Rechtsglied wird dann auch als das <i>Grundwort</i> (<a href="Determinatum" title="Determinatum">Determinatum</a>) des Kompositums bezeichnet, das Erstglied als sein <i>Bestimmungswort</i> (<a href="Determinans_(Wortbildung)" title="Determinans (Wortbildung)">Determinans</a>).<sup id="cite_ref-:0_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-:0-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine solche Einteilung, die sich auf „Wörter“ bezieht, erfasst die typischen Fälle, jedoch verengt sie den Begriff der Komposition und schließt nicht alle infrage kommenden Fälle ein. Eine allgemeine Definition der Komposition wird sich daher auf Wortstämme beziehen (siehe den folgenden Abschnitt).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Komposition_als_Verbindung_zweier_Wortstämme"><span id="Komposition_als_Verbindung_zweier_Wortst.C3.A4mme"></span>Komposition als Verbindung zweier Wortstämme</h3></div>
<p>Üblicherweise werden unter dem Begriff der Komposition alle Verbindungen einbezogen, deren Teile den gleichen Status wie der Wortstamm eines Inhaltsworts haben – auch wenn sie nicht selbständig als Wörter benutzbar sein sollten. Als Komposita zählen somit auch Bildungen, die sogenannte <a href="Konfix" title="Konfix">Konfixe</a> verwenden<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> wie in <i>Biblio-thek</i> oder <i>Video-thek</i>. Hier ist das Element <i>-thek</i> ein Konfix, d. h. kommt nicht frei vor, bildet aber einen Stamm für die Anfügung von Flexionsendungen, wie in <i>Videothek-en</i>. Im Gegensatz zu einem Affix trägt es auch inhaltliche Bedeutung bei (hier etwa: „Verwahrungs- und Benutzungseinrichtung für Medien“), es ist also ein <i><a href="Morphem" title="Morphem">lexikalisches Morphem</a>.</i> Konfixe als Erstglied eines Kompositums sind schwieriger nachzuweisen, aber beispielsweise das Erstglied in <i>Schwieger-vater</i> wird ebenfalls als Konfix, also nicht-freier Wortstamm, angesehen (wie auch in dem Wort <i>verschwiegert</i>; es ist allerdings kein fremdsprachliches Element wie die typischen Beispiele für Konfixe).<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ebenso ergibt sich dann <i>Brombeere</i> als Kompositum, wegen der Analogie zu <i>Stachel-beere</i>, auch wenn <i>Brom-</i> als Bezeichnung einer Pflanzenart weder frei noch irgendwo sonst gebunden vorkommt (ein „<a href="Unikales_Morphem" title="Unikales Morphem">unikales Morphem</a>“).
</p><p>Komposition lässt sich somit allgemein definieren als die Verbindung zweier <a href="Wortstamm" title="Wortstamm">Wortstämme</a>, nicht zweier Wörter.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese Definition ist aus zwei Gründen präziser: Zum einen sind, wie gesehen, unselbständige Wortstämme zugelassen, wogegen Wörter immer frei stehen können. Zum anderen kann als Wort eine Einheit bezeichnet werden, die eine Flexionsform trägt; flektierte Wortformen sind jedoch innerhalb von Komposita normalerweise nicht möglich. Man sieht dies im obigen Beispiel <i>fahr(-en) + Gast → Fahrgast</i>: Das Kompositum kann nicht die Infinitivform benutzen wie: <i>* Fahrengast.</i>
– Ein Wortstamm kann ebenso wie ein Wort in sich zusammengesetzt sein. Komplexe Zusammensetzungen wie <i>Fahrgast+befragung</i> sind also mit abgedeckt, wenn der Begriff der Komposition auf Wortstämme aufbaut (Mehr dazu siehe im Abschnitt <a href="#Der_innere_Aufbau_von_Komposita">#Der innere Aufbau von Komposita</a>).
</p><p>Nicht korrekt ist daher eine Definition der Komposition als „Verbindung von zwei lexikalischen Morphemen“, auch wenn sich solche Formulierungen in der Lehrbuchliteratur öfters finden.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Beide Bestandteile, die bei einer Komposition zusammengefügt werden, können immer auch komplex sein, anstatt Morpheme zu sein. (Beispiel: Das Kompositum <i>Fahrgastbefragung</i> verbindet einen Stamm aus 2 lexikalischen Morphemen mit einem Stamm aus 1 lexikalischen Morphem (<i>frag-</i>) plus 2 grammatischen Morphemen). Zutreffend ist hingegen, dass Komposita daran erkannt werden können, dass zwei (oder mehr) lexikalische Morpheme irgendwo in ihrem Inneren zu sehen sind – dies sagt jedoch nichts darüber, welche Einheiten auf welche Weise zu einem Kompositum verbunden worden sind.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Die_Abgrenzung_zwischen_Komposition_und_Derivation">Die Abgrenzung zwischen Komposition und Derivation</h2></div>
<p>Zur Wortbildung zählen sowohl Komposition als auch <a href="Derivation_(Linguistik)" title="Derivation (Linguistik)">Derivation</a> (Wortableitung). Während Komposition als Verbindung aus zwei Stämmen definiert wurde, ist die Derivation eine Verbindung aus einem Stamm und einem <a href="Affix_(Linguistik)" title="Affix (Linguistik)">Affix</a>, wobei Affixe als grammatische, nicht lexikalische Elemente zählen. In der Bezeichnung abgeleiteter Begriffe können aber manchmal beide Verfahren mit ähnlichem Ergebnis benutzt werden, z. B. ist die Wortableitung <i>Empfänger</i> in einer Lesart bedeutungsgleich mit <i>Empfangsgerät</i> (einem Kompositum).
</p><p>Die Unterscheidung zwischen Komposition und Derivation weist jedoch auch einen Übergangsbereich auf, und zwar sowohl was die Sprachgeschichte betrifft als auch die gegenwärtige deutsche Grammatik.<sup id="cite_ref-bußmann_2002_komposition_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-bußmann_2002_komposition-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dies liegt daran, dass ehemals selbständige Wörter, die in Komposita vorkommen, verblassen können und später als Derivationsaffixe aufgefasst werden.
</p><p>Ein Beispiel für einen historischen Übergang ist das heutige Wortbildungs-Affix <i>lich,</i> wie in <i>feind-lich</i>. Es geht zurück auf das <a href="Althochdeutsch" class="mw-redirect" title="Althochdeutsch">althochdeutsche</a> Wort <i>lich</i> = Körper, Gestalt (vgl. im heutigen Deutsch das Substantiv <i>Leiche</i>). Auf dieser Stufe wären Konstruktionen mit <i>lich</i> demnach als Komposita aufzufassen. Im heutigen Deutsch besitzt <i>-lich</i> keinen Wortstatus mehr und ist vielmehr ein Affix. Es bildet keine Substantive wie das Ausgangswort <i>Leiche</i>, sondern Adjektive. Die inhaltliche Entwicklung verlief entsprechend von einer Bedeutung „Gestalt (wie …)“ hin zu einer abstrakteren Funktion, etwa: „mit der Eigenschaft von …“.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Gegenwartsdeutsch gibt es ebenfalls Fälle von unsicherem Status zwischen Grundwort eines Kompositums oder Affix. Zum Beispiel wird in dem Handbuch von Fleischer & Barz<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> das Element <i>-wesen</i> wie in <i>Finanzwesen, Hochschulwesen, Gesundheitswesen</i> als Suffix eingestuft, die genannten Bildungen seien also keine Komposition, jedoch ist das Substantiv <i>Wesen</i> in einer Bedeutung ähnlich wie „Organismus“ darin noch erkennbar.
</p><p>Ein häufiger Fall sind auch Wortbildungen, in denen der erste Teil eines Kompositums eine Bedeutungsveränderung erfährt, die in Richtung einer reinen Bewertung führt (eine expressive Bedeutung). Beispiele sind: <i>Riesenproblem, Bombenerfolg, Traumurlaub.</i> Sie werden teilweise Halbaffixe, meist aber <b>Affixoide</b> genannt. Diese Bildungen beziehen sich nicht wörtlich auf Riesen, Bomben oder Träume, wenngleich Metaphern, die auf diesen Wörtern basieren, beteiligt sind.<i><sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></i> Affixoide sehen aus wie Wörter, verhalten sich aber wie Affixe. Sie treten vorn an ein Nomen oder Adjektiv und haben eine verstärkende, intensivierende Funktion, meist stilistisch-emotional (Präfixoide: <i>Affentheater, Bombenstimmung, Sauwut, saumüde, schweineteuer</i>), teilweise lediglich steigernd (<i>Hauptmahlzeit, übereifrig, hochmodern</i>). In dieser Bedeutung kommen sie nur gebunden vor. Sie unterscheiden sich von Komposita aufgrund dieser Semantik und weil sie den Wortakzent verlieren, gleichzeitig aber reihenbildend auftreten<i>.</i> Sie treten hinten an ein Nomen mit meist kollektiver Bedeutung (Suffixoide: <i>Ölzeug, Flechtwerk, Fach</i>kraft) oder an ein Adjektiv (<i>salzarm, scheinfrei, familienfreundlich</i>). Der Begriff ist nach einigen Jahren intensiver Diskussion mittlerweile gut etabliert, teils weil es für zahlreiche Sprachen Dokumentationen gibt,<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> teils weil im Rahmen neuerer Ansätze wie der Konstruktionsgrammatik eine Entscheidung zwischen Derivation oder Komposition obsolet geworden ist.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Endozentrische_und_Exozentrische_Komposita">Endozentrische und Exozentrische Komposita</h2></div>
<p>Kompositionen können rekursiv aufgebaut werden. Dabei kann ein Kompositum selbst auch wieder ein Teil eines neueren noch komplexeren Kompositums werden. Wenn beispielsweise die zwei Nomen „Dampf“ und „Schiff“ miteinander durch Komposition verbunden werden, entsteht das Wort „Dampfschiff“. Dieses kann in einem weiteren Kompositionsprozess durch das Nomen „Fahrt“ ergänzt werden, sodass „Dampfschifffahrt“ entsteht.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Typen_von_Komposita_und_deren_Bedeutung">Typen von Komposita und deren Bedeutung</h3></div>
<p>Komposita können anhand des <a href="Frege-Prinzip" title="Frege-Prinzip">Frege-Prinzips</a> unterschieden werden: Falls die Bedeutung des Gesamtwortes sich vollständig aus seinen Einzelteilen ergibt, handelt es sich um ein endozentrisches Kompositum, sonst um ein exozentrisches Kompositum.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Endozentrisches_Kompositum">Endozentrisches Kompositum</h4></div>
<p>Die Bedeutung eines endozentrischen Kompositums lässt sich aus der Bedeutung seiner Bestandteile errechnen. Es hat einen semantischen Kopf: Eines der beiden freien Morpheme, aus denen das Kompositum besteht, vererbt seine semantischen Merkmale an das Kompositum weiter. Das Kompositum trägt also die Gesamtbedeutung in sich.
</p><p>Beispiele für endozentrische Komposita sind „Küchenstuhl“, „Buchladen“ und „Wasserflasche“.
</p><p>Der semantische Kopf steht im Deutschen immer rechts. Somit handelt es sich bei dem Kompositum „Buchladen“ um einen Laden, nicht um ein Buch.
</p><p>Endozentrische Komposita lassen sich auch noch in ihrer Rolle des Erstgliedes in Bezug auf das Zweitglied unterscheiden.
</p><p><i>Kopf-Modifikator-Komposita</i>: Bei diesen Komposita wird der Kopf, also das rechtsstehende Glied, durch das erste modifiziert, also näher beschrieben. Das Erstglied ist somit sozusagen eine Unterart des Zweitglieds. Ein Beispiel hierfür wäre die Katzentoilette. Dieses Kompositum hat den Kopf Toilette und wird durch das erst Glied Katze näher beschrieben. Bei dieser Komposition handelt es sich also um eine Unterart von Toiletten, welche speziell für Katzen ist.
</p><p><i>Kopulative Komposita</i>: Bei diesen Komposita ist das Kompositum eine Schnittmenge, die von den beiden Gliedern beschrieben werden. Ein Beispiel für solch ein Kopulatives Kompositum ist <i>taubstumm</i>. Jemand, der die Eigenschaft hat taubstumm zu sein, ist somit gleichermaßen taub als auch stumm.
</p><p><i>Synthetische Komposita</i>: Bei diesen Komposita ist das Zweitglied ein Nomen, welches aus einem Verb abgeleitet wurde. Dieses bezeichnet man als deverbales Nomen. Es kann zum Beispiel ein Nomen wie „Fahrer“ aus dem Kompositum „Taxifahrer“ sein, welches aus dem Verb „fahren“ abgeleitet wurde und das Zweitglied des Kompositums bildet. Das Erstglied solcher Komposita verhält sich wie ein Argument des Verbes, das im Zweitglied enthalten ist.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Exozentrisches_Kompositum">Exozentrisches Kompositum</h4></div>
<p>Die Bedeutung exozentrischer Komposita ergibt sich nicht aus seinen Teilen (Morphemen). Exozentrische Komposita erhalten ihre Gesamtbedeutung also von außen. Sehr häufig ist dies bei der Bezeichnung von Personen der Fall.<sup id="cite_ref-:1_22-0" class="reference"><a href="#cite_note-:1-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Beispiele für exozentrische Komposita sind „Angsthase“, „Hoffnungsträger“ und „Jammerlappen“.
</p><p>Ein „Angsthase“ müsste dem Kopf nach ein „Hase“ sein. Dass es sich stattdessen um einen ängstlichen Menschen handelt, ergibt sich nur „von außen“ durch Weltwissen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Der_innere_Aufbau_von_Komposita">Der innere Aufbau von Komposita</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="„Kopf“_und_„Kern“_bei_der_Komposition"><span id=".E2.80.9EKopf.E2.80.9C_und_.E2.80.9EKern.E2.80.9C_bei_der_Komposition"></span>„Kopf“ und „Kern“ bei der Komposition</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Kopf_(Grammatik)" title="Kopf (Grammatik)">Kopf (Grammatik)</a></i></div>
<p>Der <i>Kopf</i> einer Konstruktion überträgt seine semantischen und grammatischen Eigenschaften<sup id="cite_ref-:0_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-:0-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> auf das ganze Wort und steht beim Kompositum im Deutschen (und anderen germanischen Sprachen) in der Regel rechts außen (man sagt daher, das Kompositum sei <i>rechtsköpfig)</i>. Bei <i>Determinativkomposita</i> (siehe im Abschnitt <a href="#Kompositionstypen">„Kompositionstypen“</a>) wird der Kopf auch als das <a href="Determinatum" title="Determinatum">Determinatum</a> bezeichnet. Für eine ausführliche Darstellung mit Beispielen von Komposita siehe den Hauptartikel.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Fuge_und_Fugenelement_(im_Deutschen)"><span id="Fuge_und_Fugenelement_.28im_Deutschen.29"></span>Fuge und Fugenelement (im Deutschen)</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Fugenlaut" title="Fugenlaut">Fugenlaut</a></i></div>
<p>Die Nahtstelle zwischen den Wortstämmen, die die Glieder eines Kompositums bilden, wird <a href="Wortfuge" title="Wortfuge">Fuge</a> oder Kompositionsfuge genannt. Diese kann durch ein spezielles Fugenelement gekennzeichnet sein.<sup id="cite_ref-kürschner_2003_S70_23-0" class="reference"><a href="#cite_note-kürschner_2003_S70-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Als Fugenelemente erscheinen im <a href="Deutsche_Sprache" title="Deutsche Sprache">Deutschen</a> hauptsächlich <i>-(e)s-, -e-, -(e)n-</i> und <i>-er-</i> wie in <i>Liebe<b>s</b>lied, nötig<b>en</b>falls, Wart<b>e</b>zimmer</i> und <i>gewiss<b>er</b>maßen.</i> Die Fugenelemente im Deutschen sind aus <a href="Flexion" title="Flexion">Flexions</a>endungen oder andernorts geschwundenen Teilen des Wortstamms entstanden, wurden aber später zusätzlich auch in <a href="Analogie_(Sprachwissenschaft)" title="Analogie (Sprachwissenschaft)">Analogie</a> dazu gebildet. Man unterscheidet „paradigmatische Fugenelemente“, d. h. Laute oder Lautverbindungen, die dem Flexionsparadigma des Erstglieds entsprechen, z. B. Genitiv-/Plural-Morphologie (<i>Geist<b>es</b>blitz, Geist<b>er</b>fahrer, Autor<b>en</b>honorar</i>) und unparadigmatische Fugen, die nicht zum Flexionsparadigma des Erstglieds gehören, z. B. <i>Liebe<b>s</b>brief, Maus<b>e</b>falle</i>.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch bei äußerlicher Gleichheit zählen Fugenelemente jedoch in keinem Fall als Flexion, da sie keine grammatischen Merkmale ausdrücken. Sie erfordern also keine Ausnahme zu der Regel, dass im Inneren von Komposita keine Flexionsformen vorkommen.
</p><p>Vollständige Regeln für ihr Auftreten gibt es nicht. Ein regelmäßiges Muster ist, dass bestimmte Derivations-<a href="Suffix" title="Suffix">Suffixe</a> das Anhängen eines Fugen-s verlangen, wenn sie das Erstglied des Kompositums abschließen, so etwa bei <i>-keit, -heit, -schaft, -ung, -ut, -ion, -ität, -tum.</i>
</p>
<dl><dt>Beispiele</dt>
<dd>Freiheit<b>s</b>liebe; Landschaft<b>s</b>gärtnerin; Meinung<b>s</b>bildung, Komposition-s-fuge</dd>
<dt>Ausnahme ohne Fugen-s</dt>
<dd><i>Stellungnahme</i>.</dd></dl>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Komplexe_Komposita">Komplexe Komposita</h3></div>
<p>Wenn ein Kompositum als Verbindung zweier Stämme definiert wird, kann jeder beteiligte Stamm in sich zusammengesetzt sein. Es kann also wiederum ein Kompositum als Erst- oder Zweitglied auftreten oder jede andere Art von Wortbildung enthalten sein. Damit entsteht in der Komposition eine Möglichkeit der <a href="Rekursion" title="Rekursion">Rekursion</a>, wie sie sonst eher der Syntax zugesprochen wird.
</p><p><b>Beispiele:</b>
</p>
<ul><li><i>Töpfereibetriebseröffnung</i> = {Töpfereibetrieb} + {s} + {Eröffnung}. Rechtsglied: <i>(die) Eröffnung</i> ist der Kopf und macht das ganze Wort zu einem Femininum.</li>
<li><i>Töpfereibetrieb</i> = {Töpferei} + {Betrieb} (wiederum Komposition)</li></ul>
<p><a href="Wortbildungsmorphem" title="Wortbildungsmorphem">Wortbildungsmorpheme</a> wie das <i>-ei</i> in <i>Töpferei</i> sind hier zwar als Bestandteil im Inneren des Erstglieds sichtbar, sind aber als solche nicht am Vorgang der Komposition beteiligt. Die Ableitung von <i>Töpferei</i> letztlich aus <i>Topf</i> ist ein Wortbildungsprozess, der insgesamt zur Bildung eines komplexen Wortstamms <i>Töpferei</i> führt:
</p>
<ul><li><i>Töpferei</i> = {Töpfer} + {-ei} (<a href="Derivation_(Linguistik)" title="Derivation (Linguistik)">Derivation</a> mit <a href="Suffix" title="Suffix">Sufix</a> {-ei})</li>
<li><i>Töpfer</i> = {Topf} + {-er} (Derivation mit Suffix {-er})</li></ul>
<p>Nur der so gebildete komplexe Wortstamm <i>Töpferei</i> als ganzer wird jedoch von der Kompositionsregel in der Bildung <i>Töpferei+betrieb</i> benutzt. Die Struktur des komplexen Kompositums ist also folgendermaßen darzustellen: <i>[[Töpferei betriebs] eröffnung]</i>. Dabei ist die innere Struktur der komponierten Stämme nicht berücksichtigt, dies ist Sache eines weiteren Analyseschritts. Die Struktur bedingt die Interpretation der Komposita; so ist ein <i>[Stadt [planungs büro]]</i> etwas anderes als ein <i>[[Stadt planung]s büro]</i>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kompositionstypen">Kompositionstypen</h2></div>
<p>In der <a href="Sprachwissenschaft" title="Sprachwissenschaft">Sprachwissenschaft</a> werden verschiedene Typen und Arten von Komposita unterschieden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Herkömmliche_Typisierung"><span id="Herk.C3.B6mmliche_Typisierung"></span>Herkömmliche Typisierung</h3></div>
<p>Herkömmlich werden Komposita (XY) nach semantischen Kriterien typisiert als:
</p>
<ul><li><b>Determinativkompositum</b> (<a href="Tatpurusha" title="Tatpurusha">Tatpurusha</a>): X bestimmt Y näher, z. B. um <i>Baum</i> näher zu klassifizieren, wird das Kompositum <i>Apfelbaum</i> gebildet, das eine Kasusrelation vertritt (meist den Genitiv, d. h. „Baum des Apfels“, aber auch <i>Todesangst</i> „Angst vor dem Tode“, <i>Weltschmerz</i> „Schmerz über die Welt, bzw. den Zustand der Welt“)</li>
<li><b>Kopulativkompositum</b> (<a href="Karmadharaya" title="Karmadharaya">Karmadharaya</a>): X ist ein Prädikat von Y und daher mit ihm semantisch gleichwertig, z. B. <i>süß-sauer</i> = „eine Säure, die auch süß ist“ oder <i>Großkönig</i> „ein König, der groß ist“</li>
<li><b>Rektionskompositum</b>: X bestimmt Y näher, wobei X sich wie eine Ergänzung verhält, die vom Grundwort verlangt wird, wie bei einem grammatischen Objekt, das von einem Verb <a href="Rektion" title="Rektion">regiert</a> wird, z. B. <i>Frauenkenner, Autofahrer</i></li>
<li><b>Possessivkompositum</b> (<a href="Bahuvrihi" title="Bahuvrihi">Bahuvrihi</a>): X bestimmt Y näher, wobei XY nicht das Benannte Y ist, sondern <a href="Pars_pro_toto" title="Pars pro toto">pars-pro-toto</a> fungiert, z. B. <i>Glatzkopf</i>, d. h. „einen Kopf mit Glatze aufweisend“, <i>Rotkäppchen</i> „d.h. ein rotes Käppchen besitzend(es Mädchen mit diesem Namen)“. In einigen Sprachen (wie dem Altgriechischen) ist das Ergebnis in der Regel ein Adjektiv, z. B. ῥοδοδάκτυλος <i>rhododaktylos</i> „rosenfingrig, d.h. Finger wie Rosen aufweisend“ (bei <a href="Homer" title="Homer">Homer</a> als <a href="Eponym" class="mw-disambig" title="Eponym">Eponym</a> von <a href="Eos_(Mythologie)" title="Eos (Mythologie)">Eos</a>, der Göttin der <a href="Morgenr%C3%B6te" title="Morgenröte">Morgenröte</a>).<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<p>Die semantische Unterscheidung der Komposita wurde innerhalb der <a href="Sanskrit" title="Sanskrit">Sanskrit</a>-Grammatik entwickelt, in der es einen weiteren Kompositionstyp gibt, der im Deutschen nicht existiert:
</p>
<ul><li><b>Koordinativkompositum</b> (<a href="Dvandva" title="Dvandva">Dvandva</a>): X und Y werden parataktisch verbunden und bilden eine semantische Einheit, z. B. मातापितरौ <i>mātā-pitarau</i>: wörtl. „Mutter-Väter“ = „Mutter und Vater, Eltern“</li></ul>
<p>Beim Determinativkompositum bestimmt (determiniert, spezifiziert) ein Wortglied das andere. Possessivkomposita und Rektionskomposita werden dabei als Unterformen von Determinativkomposita verstanden.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Typenbildung_nach_Jacob_oder_Wilhelm_Grimm">Typenbildung nach Jacob oder Wilhelm Grimm</h3></div>
<p>Während die Typenbildung in Determinativ-, Possessiv- und Kopulativkomposita als synchronisch qualifiziert wird,<sup id="cite_ref-bußmann_2002_kompositum_27-0" class="reference"><a href="#cite_note-bußmann_2002_kompositum-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> hat Grimm unter historisch-genetischem Aspekt echte/eigentliche Komposita durch <a href="Juxtaposition" title="Juxtaposition">Juxtaposition</a>, Kasuskomposita (uneigentliche/unechte Komposita) und verdunkelte („versteinerte“) Zusammensetzungen unterschieden.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Typisierung_nach_den_beteiligten_Wortarten">Typisierung nach den beteiligten Wortarten</h3></div>
<p>Die unmittelbaren Konstituenten eines Kompositums können unterschiedlichen <a href="Wortart" title="Wortart">Wortarten</a> angehören. „Fast alle Wortarten können miteinander kombiniert werden.“<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es gibt „grundsätzlich keine Einschränkungen.“<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Allerdings kann ein Kompositum auch einer Wortart angehören, die keines seiner Bestandteile hat. So sind Zusammensetzungen mit Präpositionen als zweitem Glied üblicherweise selbst keine Präpositionen („nebenan“).
</p><p>Beispiele:<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<table class="wikitable">
<tbody><tr class="hintergrundfarbe6">
<th>1.\2. Bestandteil</th>
<th><a href="Substantiv" title="Substantiv">Substantiv</a></th>
<th><a href="Verb" title="Verb">Verb</a></th>
<th><a href="Adjektiv" title="Adjektiv">Adjektiv</a></th>
<th><a href="Adverb" title="Adverb">Adverb</a></th>
<th><a href="Pr%C3%A4position" title="Präposition">Präposition</a>
</th></tr>
<tr>
<td class="hintergrundfarbe6"><b>Substantiv</b></td>
<td>Wort+bildung</td>
<td>seil+tanzen</td>
<td>blitz+schnell</td>
<td>fluss+abwärts</td>
<td>berg+auf
</td></tr>
<tr>
<td class="hintergrundfarbe6"><b>Verb</b></td>
<td>Koch+topf</td>
<td>dreh+bohren</td>
<td>klopf+fest</td>
<td>Tauge+nichts</td>
<td>Reiß+aus
</td></tr>
<tr>
<td class="hintergrundfarbe6"><b>Adjektiv</b></td>
<td>Blau+helm</td>
<td>rein+waschen</td>
<td>hell+gelb</td>
<td>rund+weg</td>
<td>rund+um
</td></tr>
<tr>
<td class="hintergrundfarbe6"><b>Adverb</b></td>
<td>Wieder+wahl</td>
<td>davon+laufen</td>
<td>immer+grün</td>
<td>immer+fort</td>
<td>außen+vor
</td></tr>
<tr>
<td class="hintergrundfarbe6"><b>Präposition</b></td>
<td>Gegen+satz</td>
<td>wider+sprechen</td>
<td>vor+laut</td>
<td>vor+weg</td>
<td>neben+an
</td></tr></tbody></table>
<p>Weitere Beispiele:
</p>
<ul><li>(Substantiv + Substantiv; <i>N+N-Komposita</i>): „Fuge+n+element“</li>
<li>((Adjektiv + Substantiv) + Substantiv): „Breit+maul+frosch“; „<a href="D%C3%BCnnbrettbohrer" class="mw-disambig" title="Dünnbrettbohrer">Dünn+brett+bohrer</a>“</li>
<li>(<a href="Pronomen" title="Pronomen">Pronomen</a> + (Verb/Partizip + Substantiv)): „All+heilmittel“, „Ich+bewusstsein“</li>
<li>(<a href="Partizip" title="Partizip">Partizip</a> + Substantiv): „Bedeckt+samer“, „Lebend+gewicht“</li></ul>
<p>Komposita kann man auch nach der Wortart der Kopfkonstituente einteilen in:<sup id="cite_ref-bußmann_2002_kompositum_27-1" class="reference"><a href="#cite_note-bußmann_2002_kompositum-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<dl><dt>Substantivkomposita (Nomenkomposita, Nominalkomposita)</dt>
<dd>„Renn+wagen“</dd>
<dt>Adjektivkomposita</dt>
<dd>„himmel+blau“</dd>
<dt>Verbkomposita</dt>
<dd>„zusammen+setzen“</dd>
<dt>Adverbkomposita</dt>
<dd>„fluss+abwärts“</dd></dl>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Sonderfälle"><span id="Sonderf.C3.A4lle"></span>Sonderfälle</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zusammenrückungen"><span id="Zusammenr.C3.BCckungen"></span>Zusammenrückungen</h3></div>
<p>Bei den <a href="Zusammenr%C3%BCckung" title="Zusammenrückung">Zusammenrückungen</a> werden mindestens zwei Wörter nach den Regeln der Syntax gebildet und als ein einziges Wort aufgefasst. Die Wörter werden also, so wie sie sind, zusammengerückt. Als Folge davon können Zusammenrückungen in ihrem Inneren auch Spuren von Flexion der beteiligten Wörter enthalten. Im Gegensatz zu den Komposita bestimmt die zweite Komponente nicht die Wortart des ganzen Ausdrucks (<i>Vergissmeinnicht, Taugenichts, Tunichtgut, Nichtsnutz</i>). Außerdem kommen in Komposita sonst keine Flexionselemente vor.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Synapsie" title="Synapsie">Synapsie</a></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Autokomposita,_Iterativkomposita"><span id="Autokomposita.2C_Iterativkomposita"></span>Autokomposita, Iterativkomposita</h3></div>
<p>Es gibt eine schwach produktive Wortbildungsart, bei der durch Doppelung eines Wortes ein Kompositum gebildet wird.<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine Grundform stellt das sogenannte <b>Autokompositum</b> (<b>Selbstkompositum</b>) dar. Dass und wie Selbstkomposita interpretierbar sind, hat Günther in Experimenten nachgewiesen.<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Geläufige Beispiele sind <i>Helfershelfer</i>, <i>Kindeskind</i>, <i>Zinseszins</i>, die als Genitivkonstruktionen <i>Helfer der Helfer</i> etc. interpretiert werden können.<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Andere Beispiele dienen unter anderem der Hervorhebung/Intensivierung, z. B. <i>Film-Film,</i> <i>graugraue Hemden.</i>
</p><p>Gelegentlich wird dabei der anlautende Konsonant variiert, häufiger aber der <a href="Stammvokal" title="Stammvokal">Stammvokal</a> des Ausgangswortes.
</p>
<dl><dt>Beispiele</dt>
<dd>Konsonantenvariation/Reimdoppelung: <i><b>Sch</b>icki<b>m</b>icki</i>, <b>l</b>ari<b>f</b>ari;</dd>
<dd>häufiger ist Vokalvariation/Ablautdoppelung: <i>M<b>i</b>schm<b>a</b>sch</i>, <i>W<b>i</b>rrw<b>a</b>rr</i>, <i>Schn<b>i</b>ckschn<b>a</b>ck</i>.</dd></dl>
<p>Diese Beispiele werden oft nicht als Komposita, sondern als Fälle von <a href="Reduplikation_(Sprache)" title="Reduplikation (Sprache)">Reduplikation</a> analysiert. Dazu gehören auch <b><a href="Onomatopoetika" class="mw-redirect" title="Onomatopoetika">Onomatopoetika</a></b> wie <i>Kuckuck,</i> <i>Tamtam,</i> <i>Wauwau</i>, da sie nicht aus Wörtern gebildet, sondern lautmalerisch urgeschöpft werden.<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Phrasenkomposita">Phrasenkomposita</h3></div><p>
In Phrasenkomposita besteht das Erstglied nicht aus einem Wortstamm, sondern aus einem ganzen selbständigen Ausdruck. Meistens handelt es sich dabei um einen mehr oder weniger geläufigen Ausdruck:</p><blockquote><p>seine Alles-oder-nichts-Haltung, die Wer-war-das-Frage</p></blockquote><p><a href="Richard_Wiese" title="Richard Wiese">Wiese</a> analysiert solche Komposita als die Verwendung von Zitaten innerhalb der Komposita.<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Argument dafür ist, dass auch Elemente aus ganz anderen Zeichensystemen, z. B. aus fremden Sprachen, in Phrasenkomposita vorkommen können:</p><blockquote><p>diese Rien-ne-va-plus-Behauptung, das @-Zeichen, die No-future-Jugendlichen</p></blockquote>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Schreibung">Schreibung</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Deutsche_Rechtschreibung">Deutsche Rechtschreibung</h3></div>
<p>In der deutschen Orthografie werden Komposita heute in der Regel zusammengeschrieben. Eine Alternative ist die Trennung der einzelnen Kompositumsbestandteile voneinander mit Bindestrich.
</p><p>Eine Schreibung mit Bindestrich ist vorgesehen bei Komposita mit Einzelbuchstaben (<i>S-Kurve</i>), Abkürzungen (<i>Fußball-WM</i>), Ziffern (<i>100-prozentig</i>), fremdsprachlichen Bildungen (<i>Make-up</i>). Auch zur Vermeidung von Missverständnissen oder Leseschwierigkeiten kann ein Bindestrich verwendet werden. So kann das schwer lesbare Wort <i>Reihensechszylinderwirbelkammervierventilturbodieselmotor</i> auch <i>Reihen-Sechszylinder-Wirbelkammer-Vierventil-Turbo-Dieselmotor</i> geschrieben werden, niemals aber mit Leerzeichen. Ein <a href="Leerzeichen_in_Komposita" title="Leerzeichen in Komposita">Leerzeichen in einem Kompositum</a> ist in jedem Fall unzulässig.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Englische_Rechtschreibung">Englische Rechtschreibung</h3></div>
<p>Im Englischen werden Komposita für gewöhnlich mit Leerzeichen geschrieben, aber deren Bestimmungswörter werden mit Bindestrich kombiniert, wenn sonst das Verständnis beeinträchtigt wäre. Dies betrifft besonders Kombinationen von Zahlen und Substantiven, aber auch Kombinationen aus anderen Wortteilen.
</p><p>Traditionell wurden auch viele zweiteilige Komposita mit Bindestrich geschrieben, aber heutzutage werden sie zunehmend entweder getrennt oder zusammengeschrieben, besonders im amerikanischen Englisch. Traditionell wurden neue Begriffe wie <i>homepage</i> erst lange <i>home page</i> geschrieben, erst viel später <i>home-page</i> und nur selten und nach langer Etablierung als <i>homepage</i>.
</p><p>Der <i>Reihen-Sechszylinder-Wirbelkammer-Vierventil-Turbo-Dieselmotor</i> wäre auf Englisch also theoretisch ein <i>inline six-cylinder swirl chamber four-valve turbodiesel engine</i>. Im Englischen sind jedoch Komposita mit mehr als vier Teilen verpönt; selbst vierteilige werden wenn möglich mit <i>of</i> oder anderen Präpositionen umformuliert, z. B. <i>four-valve turbodiesel engine with (an) inline six-cylinder swirl chamber</i>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Quantitative_Aspekte">Quantitative Aspekte</h2></div>
<p>Verschiedene quantitative Überlegungen lassen sich zu Komposita anstellen.<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine geht der Frage nach, aus wie vielen Lexemen Komposita zusammengesetzt sind und wie häufig die verschieden langen Komposita vorkommen.<sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine weitere gilt der Frage, aus Wörtern welcher Wortart die Komposita zusammengesetzt sind. Dazu hat Gnatchuk Untersuchungen an Komposita in englischen Prosa-Texten<sup id="cite_ref-42" class="reference"><a href="#cite_note-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sowie in englischen wissenschaftlichen Texten durchgeführt.<sup id="cite_ref-43" class="reference"><a href="#cite_note-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Weitere Untersuchungen galten den Komposita in einem deutschsprachigen Fachbuch über Wirtschaftsinformatik<sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="#cite_note-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und denen in Büchern zur Computerwissenschaft im Ukrainischen.<sup id="cite_ref-45" class="reference"><a href="#cite_note-45"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Mittel, mit denen die Übergangsstelle zwischen Kompositionsgliedern gestaltet wird, sind ein zusätzliches Thema Gnatciucs & Gnatchuks am Beispiel eines Buches über Wirtschaftsinformatik.<sup id="cite_ref-46" class="reference"><a href="#cite_note-46"><span class="cite-bracket">[</span>46<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Noch ein anderer Aspekt besteht darin, dass kürzere Wörter mehr an der Bildung von Komposita beteiligt sind als längere.<sup id="cite_ref-47" class="reference"><a href="#cite_note-47"><span class="cite-bracket">[</span>47<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In all diesen Fällen konnte gezeigt werden, dass die beobachteten Verhältnisse mathematischen Modellen genügen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Kofferwort" title="Kofferwort">Kofferwort</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Hadumod_Bu%C3%9Fmann" title="Hadumod Bußmann">Hadumod Bußmann</a> (Hrsg.), Hartmut Lauffer: <i>Lexikon der Sprachwissenschaft.</i> 4., durchgesehene und bibliographisch ergänzte Auflage. Kröner, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-520-45204-7.</li>
<li><a href="Johannes_Erben" title="Johannes Erben">Johannes Erben</a>: <i>Einführung in die deutsche Wortbildungslehre.</i> 3., neu bearbeitete Auflage. Schmidt, Berlin 1993, ISBN 3-503-03038-7.</li>
<li>Elke Donalies: <i>Die Wortbildung des Deutschen: Ein Überblick.</i> 2., überarbeitete Auflage. Narr-Verlag, Tübingen 2005, ISBN 978-3-8233-6131-2.</li>
<li>Hilke Elsen: <i>Grundzüge der Morphologie des Deutschen.</i> 2. Auflage. De Gruyter, Berlin/Boston 2014, ISBN 978-3-11-035893-3.</li>
<li>Wolfgang Fleischer, Irmhild Barz: <i>Wortbildung der deutschen Gegenwartssprache.</i> 4., vollständig neu bearbeitete Auflage. De Gruyter, Berlin 2012, ISBN 978-3-11-025663-5.</li>
<li>Rochelle Lieber, Pavol Štekauer: <i>The Oxford Handbook of Compounding.</i> OUP, New York 2009, ISBN 978-0-19-969572-0.</li>
<li>Sascha Michel: <i>Morphologie.</i> Narr, Tübingen 2020, ISBN 978-3-8233-8145-7.</li>
<li><a href="Bernd_Naumann_(Germanist)" title="Bernd Naumann (Germanist)">Bernd Naumann</a>: <i>Einführung in die Wortbildungslehre des Deutschen.</i> 3., neu bearbeitete Auflage. Max Niemeyer Verlag, Tübingen 2000, ISBN 978-3-484-25004-8.</li>
<li><a href="George_A._Miller" title="George A. Miller">George A. Miller</a>: <i>Wörter. Streifzüge durch die Psycholinguistik.</i> Herausgegeben und aus dem Amerikanischen übersetzt von <a href="Joachim_Grabowski" title="Joachim Grabowski">Joachim Grabowski</a> und <a href="Christiane_Fellbaum" title="Christiane Fellbaum">Christiane Fellbaum</a>. Spektrum der Wissenschaft, Heidelberg 1993; Lizenzausgabe: Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1995; 2. Auflage ebenda 1996, ISBN 3-86150-115-5, S. 137–141 (<i>Zusammengesetzte Wörter</i>).</li>
<li><a href="Damaris_N%C3%BCbling" title="Damaris Nübling">Damaris Nübling</a>, Antje Dammel, Janet Duke, Renata Szczepaniak: <i>Historische Sprachwissenschaft des Deutschen. Eine Einführung in die Prinzipien des Sprachwandels</i> (= <i>Narr Studienbücher</i>). 5. Auflage. Narr Francke Attempto, Tübingen 2017, ISBN 3-8233-8073-7.</li>
<li>Susan Olsen: <i>Wortbildung im Deutschen. Eine Einführung in die Theorie der Wortstruktur.</i> Kröner, Stuttgart 1986, ISBN 3-520-66001-6.</li>
<li>Susan Olsen: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.degruyter.com/view/j/zfsw.1986.5.issue-1/zfsw.1986.5.1.5/zfsw.1986.5.1.5.xml"><i>„Argument-Linking“ und unproduktive Reihen bei deutschen Adjektivkomposita.</i></a> In: <i>Zeitschrift für Sprachwissenschaft.</i> Band 5, Vandenhoeck & Ruprecht, 1986, ISSN 0721-9067, S. 5–24.</li>
<li>Lorelies Ortner, Elgin Müller-Bollhagen u. a.: <i>Substantivkomposita. (Komposita und kompositionsähnliche Strukturen 1).</i> De Gruyter, Berlin 1991, ISBN 3-11-012444-0.</li>
<li>Maria Pümpel-Mader, Elsbeth Gassner-Koch, Hans Wellmann unter Mitarbeit von Lorelies Ortner: <i>Adjektivkomposita und Partizipialbildungen. (Komposita und kompositionsähnliche Strukturen 2).</i> De Gruyter, Berlin 1992, ISBN 3-11-012445-9.</li>
<li>Elisabeth O. Selkirk: <i>The syntax of words.</i> 2. Auflage. MIT Press, Cambridge, Mass. 1982, ISBN 0-262-19210-1 / ISBN 0-262-69079-9.</li>
<li><a href="Ludwig_Tobler" title="Ludwig Tobler">Ludwig Tobler</a>: <i>Über die psychologische Bedeutung der Wortzusammensetzung mit Bezug auf nationale Charakteristik der Sprachen.</i> In: <i>Zeitschrift für Völkerpsychologie und Sprachwissenschaft.</i> Band 5, 1868, S. 205–232.</li>
<li>Ralf Methling: <i>Warum die Wörter im Deutschen so lang sind. Von Bandwurmwörtern und skurrilen Wortschöpfungen.</i> Dudenverlag, Berlin 2022, ISBN 978-3-411-77182-0.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Determinativkompositum" class="extiw external" title="wikt:Determinativkompositum">Wiktionary: Determinativkompositum</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Komposition" class="extiw external" title="wikt:Komposition">Wiktionary: Komposition</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Kopulativkompositum" class="extiw external" title="wikt:Kopulativkompositum">Wiktionary: Kopulativkompositum</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Zusammensetzung" class="extiw external" title="wikt:Zusammensetzung">Wiktionary: Zusammensetzung</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://fak1-alt.kgw.tu-berlin.de/call/linguistiktutorien/morphologie/morphologie%20k3.html#kompo">Wortbildung I: Komposition</a>, TU Berlin > Fakultät I > Institut für Sprache und Kommunikation</li>
<li><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20080315180452/http://www.institut1.de/602_Komposita_zusammengesetzte_Woerter.html">Komposita – zusammengesetzte Wörter – aus Verben und Substantiven, die neue Adjektive ergeben</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 15. März 2008 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<p>(Kurzzitate beziehen sich auf die Titel in der obigen Literaturliste)
</p>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">So z. B. <a href="Duden" title="Duden">Duden</a>: <i>Rechtschreibung und Grammatik – leicht gemacht.</i> 2007, S. 126.</span>
</li>
<li id="cite_note-:0-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:0_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_2-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Alja Lipavic Oštir, Beat Siebenhaar, Elke Hentschel, Gabriela Perrig, Jeroen Van Pottelberge, Korakoch Attaviriyanupap, Klaus Peter, Michael Schümann, Petra Maria Vogel, Rolf Thieroff, Stefan Bogner, Sibylle Reichel: <cite style="font-style:italic">Deutsche Grammatik</cite>. Hrsg.: Elke Hentschel. De Gruyter, Berlin 2010, ISBN 978-3-11-022902-8.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Komposition+%28Grammatik%29&rft.au=Alja+Lipavic+O%C5%A1tir%2C+Beat+Siebenhaar%2C+Elke+Hentschel%2C+...&rft.btitle=Deutsche+Grammatik&rft.date=2010&rft.genre=book&rft.isbn=9783110229028&rft.place=Berlin&rft.pub=De+Gruyter" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">So auch Duden, <i>Die Grammatik.</i> 7. Auflage. 2005, Rn. 1002.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Zu Konfixkomposita insgesamt Fleischer & Barz 2012, S. 111ff. und S. 172ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe z. B. Martin Haspelmath: <i>Understanding Morphology.</i> First Edition. Arnold, London 2002, S. 86f.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">So auch: <i>Verzeichnis grundlegender grammatischer Fachausdrücke.</i> (Handreichung für die Kultusministerkonferenz). Leibniz-Institut für Deutsche Sprache, Mannheim 2020, <a href="https://doi.org/10.14618/kmk_gra_fachausdruecke_2020" class="extiw external" title="doi:10.14618/kmk gra fachausdruecke 2020">doi:10.14618/kmk gra fachausdruecke 2020</a>, S. 25: „6.1 Komposition“.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Fälschlich so auf S. 23 und S. 25 in E. Hentschel & H. Weydt: <i>Handbuch der deutschen Grammatik.</i> 5., überarbeitete Auflage. De Gruyter, Berlin 2021. Anders wiederum auf S. 184: „ein zusammengesetztes Substantiv besteht aus zwei lexikalischen Bestandteilen (die ihrerseits wiederum zusammengesetzt sein können)“.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Albert Busch, Oliver Stenschke: <i>Germanistische Linguistik. Eine Einführung.</i> 3. Auflage. Narr, Tübingen 2014, S. 95: „Bei der Komposition werden zwei lexikalische Morpheme miteinander verbunden“.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Unklar ist in dieser Hinsicht die Definition der Komposition als „Verknüpfung von mindestens zwei Morphemen zu einem Wort“ (während auf der nachfolgenden Seite die Möglichkeit komplexer Bestandteile genannt wird) in Sascha Michel: <i>Morphologie.</i> (= Narr starter). Narr/Francke/Attempto, Tübingen 2020, S. 60f.</span>
</li>
<li id="cite_note-bußmann_2002_komposition-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-bußmann_2002_komposition_10-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Hadumod Bußmann (Hrsg.): <i>Lexikon der Sprachwissenschaft.</i> 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002, ISBN 3-520-45203-0 (Komposition).</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Nübling & al.: <i>Historische Sprachwissenschaft des Deutschen.</i> 2017, S. 93.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Fleischer & Barz (2012), S. 231 (siehe Literaturliste).</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Kristel van Goethem: <cite style="font-style:italic">Affixation in Morphology</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Oxford Research Encyclopedia of Linguistics</cite>. 2020, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>25</span>, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1093/acrefore%2F9780199384655.013.678">10.1093/acrefore/9780199384655.013.678</a></span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Komposition+%28Grammatik%29&rft.atitle=Affixation+in+Morphology&rft.au=Kristel+van+Goethem&rft.btitle=Oxford+Research+Encyclopedia+of+Linguistics&rft.date=2020&rft.doi=10.1093%2Facrefore%2F9780199384655.013.678&rft.genre=book&rft.pages=25" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Malte Battlefeld: <cite style="font-style:italic">Konstruktionsmorphologie sprachübergreifend. Perspektiven eines Vergleichs von „Affixoiden“ im Deutschen, Niederländischen und Schwedischen</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Germanistische Mitteilungen</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>40</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>1</span>, 2014, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>15–29</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Komposition+%28Grammatik%29&rft.atitle=Konstruktionsmorphologie+sprach%C3%BCbergreifend.+Perspektiven+eines+Vergleichs+von+%E2%80%9EAffixoiden%E2%80%9C+im+Deutschen%2C+Niederl%C3%A4ndischen+und+Schwedischen&rft.au=Malte+Battlefeld&rft.date=2014&rft.genre=journal&rft.issue=1&rft.jtitle=Germanistische+Mitteilungen&rft.pages=15-29&rft.volume=40" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Hilke Elsen: <cite style="font-style:italic">Affixoide. Nur was benannt wird, kann auch verstanden werden</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Deutsche Sprache</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>37</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>4</span>, 2009, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>316–333</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Komposition+%28Grammatik%29&rft.atitle=Affixoide.+Nur+was+benannt+wird%2C+kann+auch+verstanden+werden&rft.au=Hilke+Elsen&rft.date=2009&rft.genre=journal&rft.issue=4&rft.jtitle=Deutsche+Sprache&rft.pages=316-333&rft.volume=37" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Torsten Leuschner: <cite style="font-style:italic">Ausnahmepianist fettgeschreckt – inbleich! Deutsche, niederländische und schwedische Präfixoide im Spannungsfeld von Genealogie, Kreativität und Norm</cite>. In: Antje Dammel et al. (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Kontrastive Germanistische Linguistik</cite>. Olms, Hildesheim 2010, ISBN 978-3-487-14420-7, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>863–892</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Komposition+%28Grammatik%29&rft.atitle=Ausnahmepianist+fettgeschreckt+-+inbleich%21+Deutsche%2C+niederl%C3%A4ndische+und+schwedische+Pr%C3%A4fixoide+im+Spannungsfeld+von+Genealogie%2C+Kreativit%C3%A4t+und+Norm&rft.au=Torsten+Leuschner&rft.btitle=Kontrastive+Germanistische+Linguistik&rft.date=2010&rft.genre=book&rft.isbn=9783487144207&rft.pages=863-892&rft.place=Hildesheim&rft.pub=Olms" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Torsten Leuschner, Eline Wante: <cite style="font-style:italic">Personale Suffixoide im Deutschen und Niederländischen. Methode und Ergebnisse einer vergleichenden Korpusstudie</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Germanistische Mitteilungen</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>70</span>, 2009, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>59–73</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Komposition+%28Grammatik%29&rft.atitle=Personale+Suffixoide+im+Deutschen+und+Niederl%C3%A4ndischen.+Methode+und+Ergebnisse+einer+vergleichenden+Korpusstudie&rft.au=Torsten+Leuschner%2C+Eline+Wante&rft.btitle=Germanistische+Mitteilungen&rft.date=2009&rft.genre=book&rft.pages=59-73&rft.volume=70" style="display:none"> </span></span>
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<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Petra Szatmári: <cite style="font-style:italic">Affixoide – pro und kontra</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Jahrbuch der ungarischen Germanistik</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>2011</span>, 2011, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>156–175</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Komposition+%28Grammatik%29&rft.atitle=Affixoide+-+pro+und+kontra&rft.au=Petra+Szatm%C3%A1ri&rft.btitle=Jahrbuch+der+ungarischen+Germanistik&rft.date=2011&rft.genre=book&rft.pages=156-175&rft.volume=2011" style="display:none"> </span></span>
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<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Josef Ruppenhofer, Michael Wiegand, Rebecca Wilm, Katja Markert: <cite style="font-style:italic">Distinguishing affixoid formation from compounds</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Proceedings of the 27th International Conference on Computational Linguistics</cite>. 2018, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>3853–3865</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Komposition+%28Grammatik%29&rft.atitle=Distinguishing+affixoid+formation+from+compounds&rft.au=Josef+Ruppenhofer%2C+Michael+Wiegand%2C+Rebecca+Wilm%2C+...&rft.btitle=Proceedings+of+the+27th+International+Conference+on+Computational+Linguistics&rft.date=2018&rft.genre=book&rft.pages=3853-3865." style="display:none"> </span></span>
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<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Geert Booij: <cite style="font-style:italic">Construction Morphology</cite>. In: Andrew Hippisley, Gregory Stump (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">The Cambridge Handbook of Morphology</cite>. CUP, Cambridge 2016, ISBN 978-1-107-03827-1, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>424–448</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Komposition+%28Grammatik%29&rft.atitle=Construction+Morphology&rft.au=Geert+Booij&rft.btitle=The+Cambridge+Handbook+of+Morphology&rft.date=2016&rft.genre=book&rft.isbn=9781107038271&rft.pages=424-448&rft.place=Cambridge&rft.pub=CUP" style="display:none"> </span></span>
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<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Jonathan David Bobaljik, Mark C. Baker: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://eclass.uoa.gr/modules/document/file.php/GS468/Baker%20&%20Bobaljik%202002%20Introduction%20to%20Morphology/Chapter3%20Compounding.pdf"><i>3. COMPOUNDING.</i></a> Rutgers and McGill, 2002,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 1. März 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AKomposition+%28Grammatik%29&rft.title=3.+COMPOUNDING&rft.description=3.+COMPOUNDING&rft.identifier=https%3A%2F%2Feclass.uoa.gr%2Fmodules%2Fdocument%2Ffile.php%2FGS468%2FBaker%2520%2526%2520Bobaljik%25202002%2520Introduction%2520to%2520Morphology%2FChapter3%2520Compounding.pdf&rft.creator=Jonathan+David+Bobaljik%2C+Mark+C.+Baker&rft.publisher=Rutgers+and+McGill&rft.date=2002"> </span></span>
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</li>
<li id="cite_note-kürschner_2003_S70-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-kürschner_2003_S70_23-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Kürschner: <i>Grammatisches Kompendium</i>. 4. Auflage, 2003, ISBN 3-8252-1526-1, S. 70.</span>
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<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text">Einzelheiten bei Hadumod Bußmann (Hrsg.): <i>Lexikon der Sprachwissenschaft.</i> 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002, ISBN 3-520-45203-0 (Komposition).</span>
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<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text">Langemann, Felgentreu (Hrsg.): <i>Duden, Basiswissen Schule: Deutsch.</i> 2. Auflage. 2006, ISBN 3-411-71592-8, S. 111.</span>
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<li id="cite_note-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-30">↑</a></span> <span class="reference-text">So Reimann Kessel: <i>Basiswissen Deutsche Gegenwartssprache.</i> 2005, S. 102.</span>
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<li id="cite_note-31"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-31">↑</a></span> <span class="reference-text">Beispiele überwiegend nach Kessel, Reimann: <i>Basiswissen Deutsche Gegenwartssprache.</i> 2005, S. 102.</span>
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<li id="cite_note-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-32">↑</a></span> <span class="reference-text">Franz Simmler: <cite style="font-style:italic">Flexions- und Wortbildungsmorphologie</cite>. Weidler, Berlin 1998, ISBN 3-89693-304-3.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Komposition+%28Grammatik%29&rft.au=Franz+Simmler&rft.btitle=Flexions-+und+Wortbildungsmorphologie&rft.date=1998&rft.genre=book&rft.isbn=3896933043&rft.place=Berlin&rft.pub=Weidler" style="display:none"> </span></span>
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<li id="cite_note-33"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-33">↑</a></span> <span class="reference-text">Walter Henzen: <cite style="font-style:italic">Deutsche Wortbildung</cite>. Niemeyer, Tübingen 1957.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Komposition+%28Grammatik%29&rft.au=Walter+Henzen&rft.btitle=Deutsche+Wortbildung&rft.date=1957&rft.genre=book&rft.place=T%C3%BCbingen&rft.pub=Niemeyer" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-34"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-34">↑</a></span> <span class="reference-text">Hilke Elsen: <cite style="font-style:italic">Komplexe Komposita und Verwandtes</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Germanistische Mitteilungen</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>69</span>, 2009, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>57–71</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Komposition+%28Grammatik%29&rft.atitle=Komplexe+Komposita+und+Verwandtes&rft.au=Hilke+Elsen&rft.btitle=Germanistische+Mitteilungen&rft.date=2009&rft.genre=book&rft.pages=57-71&rft.volume=69" style="display:none"> </span></span>
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